
Kronen Zeitung
VOR DUELL MIT STURM
Thorup: „Platz eins ist jetzt nicht so wichtig“
Rapid würde mit einem Erfolg am Sonntag Sturm von der Tabellenspitze stoßen. Coach Hoff Thorup liegt im Vergleich mit Ingolitsch knapp voran.
Mit dem Maximum von sechs Punkten hat Rapid den besten Start aller Teams in die Meistergruppe hingelegt, wäre im Falle eines erneuten Erfolges erstmals seit Runde acht wieder Leader: „Nicht so wichtig, das zählt erst nach dem letzten Match“, spielt Johannes Hoff Thorup die Bedeutung von Platz eins sieben Runden vor Saisonende herunter. „Jeder spielt noch gegen jeden, ich beschäftige mich einzig damit, wie wir da mehr Punkte sammeln können.“
Gute Erinnerung an 2021
Wichtiger sei, „dass wir immer besser werden. Und dass meine Spieler nun jeder Partie so richtig entgegenfiebern, nicht mehr so nervös sind. Das gibt uns eine gute Ausgangsposition.“ Dahl ist bereit für die Startelf, Horn Gelb-gesperrt, Borkeeiet droht verletzt auszufallen. Am Ostersonntag gelang Rapid 2008 das historische 7:0 in Salzburg, zum 50er von Didi Kühbauer wurde Wolfsberg 2021 auswärts 8:1 abgefertigt. „Wenn Rapid eine derart gute Tradition zu Ostern pflegt, wäre das ein guter Moment, um daran anzuknüpfen“, lachte der Däne. Vergangenes Jahr mündete diese allerdings in einer 1:5-Abfuhr in Wolfsberg.
Hoff Thorup ist wie Sturm-Coach Fabio Ingolitsch im Winter neu zum Klub gestoßen, hat beim Punkteschnitt (1,75:1,70) aktuell knapp die Nase vorne. „Ich finde, sie haben viel Geld in ihren Kader investiert – sowohl qualitativ als auch quantitativ. Sie haben eine extrem gute Mannschaft“, sagt Ingolitsch über die Grün-Weißen. „Von Anfang an war allen Experten klar, dass mit ihnen zu rechnen ist.“ Die Grazer sind überzeugt, die Führung erfolgreich zu verteidigen: „Unser Ziel ist klar: Wir wollen Rapid die erste Niederlage in der Meistergruppe zufügen.“
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Bild: APA/ERWIN SCHERIAU












